• The dunes in soft light

    White Sands

    National Monument New Mexico

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  • Closures and Missile Tests

    Upcoming Missile Tests: From time to time the missile range that surrounds us performs missile testing that may require the closure of the park or Highway 70. Please follow the link below for up to date information on closures More »

  • Summer Monument Hours

    The monument currently opens at 7 a.m. and closes roughly 1 hour after sunset. More »

  • Road Safety Corridor

    The first four miles of Dunes Drive is a road safety corridor. Slowing or stopping in the corridor is prohibited. Dune Life Nature and Playa trails are also temporarily closed. The staff of White Sands National Monument apologizes for the inconvenience.

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Interdune area at White Sands

Interdune area at White Sands

NPS Photo

Am nördlichen Ende der Chihuahua Wüste liegt ein von Bergen gesäumtes Tal, bekannt als das Tularosa Basin. Aus dem Herz dieses Tals erhebt sich eines der grossen Naturwunder dieser Welt, der glitzernde weisse Sand von New Mexico. Grosse, wellenähnliche Dünen aus Gipssand haben 275 Quadratmeilen Wüste unter sich begraben und das grösste Gipsdünenfeld der Welt geschaffen. Die leuchtendweissen Dünen verändern sich ständig: sie wachsen, werden grösser, stürzen wieder in sich zusammen - sie sind immer in Bewegung. Langsam, aber beharrlich, angetrieben von starken Südwestwinden, begräbt der Sand alles unter sich, was sich auf seinem Weg befindet.

Das White Sands National Monument schützt und bewahrt den grössten Teil dieses Gipsdünenfeldes und mit ihm die Pflanzen und Tiere, die sich er-folgreich an diese rauhe und such ständig verändernde Umgebung angepasst haben.

Besichtigung des Parks

Die Dünenstrasse vom Besucherzentrum 13 Kilometer weit mitten in das Herz der Dünen. Schaukästen entlang der Route erklären die Naturgeschicte des Parks und Parkplätze ermöglichen Ihnen, das Auto Zu verlassen und die Dünen zu Fuss zu erkunden. Entlang der Strasse durch die dün gibt es keinerlei Wasser. Wenn Sie die Dünen zu Fuss erkunden wollen, nehmen sie genügend Wasser mit, tragen Sie Sonnenschutzmittel und Wanderschuhe. Der für Rollstuhlfahrer zugängliche Interdune Boardwalk beschriebt die Lebensformen in den Dünen und führt zur Spitze einer kleinen Düne. Der Alkali Flat Trail verläuft 3,5 km lang durch das Herz der Düenlandschaft und endet am Bett des asgestrockneten Sees, in dem der Gipssand entsteht. Es wird nur ehrfahrenen Wanderem empfohlen, diesen Weg zu nehmen. Der Big Dune Nature Trail, den Sie selbst erwandern können, schlängelt sich eine Meile durch den Randbereich der Dünen, in dem die meisten Pflanzen und Tiere leben.

Wir empfehlen Ihnen, auf jeden Fall beim Besucherzentrum Halt zu machen. Dieses historische Adobe-Gebäude enthält geologische Ausstellungen sowie ein Diorama, das die Entstehung der Dünen erklärt. Fragen Sie an der Information nach Parkprogrammen und von Parkaufsehern geleiteten Unternehmungen. Im Besucherzentrum befindet sich auch eine Buchhandlung und der benachbarte Geschenke-Shop verkauft Souvenirs und Erfrischungen.

Während des Sommers werden von Parkhaufsehern geführte Aktivitäten angeboten, wie Informationsgespräche, Naturspaziergänge, abendliche Diavorträge und Erläuterungen des Nachthimmels. Geführte Autotouren zum Lake Lucero werden allmonatlich angeboten (vorherige Reservierung erforderlich). Bustouren und andere organisierte Gruppen Können spezielle Programme im voraus arrangieren.

Das Tularosa Basin

Der Gips, aus dem White Sands besteht, lag auf dem Grund eines flachen Meeres, das dieses Gebiet vor 250 Millionen Jahren bedeckte. Schliesslich wurde der Gips zu Stein, angereichert mit Meeresablagerungen. Vor 70 Millionen Jahren, als die Rocky Mountains sich formten, wurde dieser Stein zu einer gigantischen Kuppel aufgeworfen. Vor 10 Millionen Jahren begann die Mitte dieser Kuppel einzustürzen und bildete das Tularosa Basin. Die verbliebenen Ränder der ursprünglichen Kuppelformation bilden nun die Bergketten der San Andres und Sacramento Mountains, die das Talbecken um-schliessen.

Eine Seltene Form Von Sand

Den gewöhnlichen Gips, eine Art von Kalziumsulfat (CaSO4·2H2O) trifft man selten in Form von Sand an, da er wasserlöslich ist. Regen und Schnee haben aus dem Stein der umliegenden Berge Gips gelöst und in das Tularosa Basin befördert. Normalerweise würde der gelöste Gips von Flüssen in das Meergetragen. Aber es gibt im Tularosa Basin keinen Fluss, der das Wasser ableitet. Das Wasser und mit ihm der Gips und andere gelöste Sedimente, ist innerhalb des tals gefangen.

Lake Lucero

Ohne Abflussmöglichkeit zum Meer, sinkt das in das Tularosa Basin strömende Wasser entweder in die Erde oder sammelt sich an tiefen Stellen. Einer der tiefsten Punkte des Tals ist ein grosser ausgetrocktneter See, der Lake Lucero. Von Zeit zu Zeit füllt sich dieses ausgetrocknete Seebett mit Wasser. Sobald das Wasser wieder verdunstet, sammelt sich gelöster Gips auf der Oberfläche. Während der letzten Eiszeit gab es noch mehr Gipsablagerungen, da ein grosser See, Lake Otero, den grössten Teil des Tals bedeckte. Das Alkali Flats-Gebiet ist das Bett dieses Sees aus der Eiszeit.

Betten aus Kristall

Während feuchter Wetterperioden, in denen das Wasser langsam verdunstet, lagert sich der Gips am Grund des trockenen Sees in kristalliner Form ab, bekannt als Selenit. Entlang der Küste des Lake Lucero und den Alkali Flats bedecken Betten aus Selenitkristall den Boden, manche bis zu einem Meter lang. Die Kräfte der Natur, Kälte und Wärme, Feuchte und Trockenheit zerbrechen die Kristalle scheisslich zu kleinen Sandpartikeln, die leicht genug sind, um vom Wind davongetragen zu werden.

Wie Dünen entstehen

Starke Winde blasen über den trockenen See, nehmen Gipspartikel auf und tragen sie mit sich. Wenn sich die Sandkörnchen zu Dünen aufhäufen, prallen sie gegen die sanftgeschwungene, windwärts gelegene Seite der Düne und produzieren kleine Wellen auf deren Oberfläche. Am steilen Kamm der Düne baut sich der Sand solange auf, bis ihn die Schwer-kraft abrutschen Lässt; dadurch bewegt sich die Düne vorwärts.

 

In White Sands gibt es vier verschiedene Arten von Dünen

 
Dome dune
Kuppelförmige Dünen
Die ersten Dünen, die sich windwärts von Lake Lucero bilden, sind niedrige Sandhügel, die sich bis zu 10 Meter jährlich fortbewegen.
 
Barchan dune
Barchandünen

Halbmondförmige Dünen bilden sich in Gebieten mit starkem Wind, der nur begrenzt neuen Sand mit sich bringt.

 
Transverse dune
Diagonale Dünen

In Gebieten, die ausreichend mit Sand versorgt werden, verbinden sich halb-mondförmige Dünen miteinander und bilden lange Bergketten aus Sand.

 
Parabolic dune
Parabelförmige Dünen

Entlang der Ränder des Dünenfeldes verankern Pflanzen die Auslüufer der halbmondförmigen Dünen miteinander undkehren ihre Form um.

 

Pflanzen und Tiere

Sogar Pflanzen und Tiere, die gut für das Leben in der Wüste ausgerüstet sind, haben Probleme, in der veränderlichen Welt der Dünen zu überleben. Eine kleine Anzahl von Pflanzen hat sich auf erstaunliche Art und Weise verändert und angepasst und kann so verhindern, ständig unter Sand begraben zu werden. Die Soap Tree Yucca verlängert ihren Stamm, damit sich ihre Blätter immer über dem Sand befinden und wächst auf diese Weise bis zu 30 cm pro Jahr. Andere Pflanzen halten einen Teil der Düne mit ihren Wurzeln fest und können auf dem so verankerten Sandsockel weiterewachsen, während sich die Düne fortbewegt.

Wie in anderen Wüsten auch, halten sich die meisten Tiere, die hier leben, während der Hitze des Tages in ihren Bauen unter der Erde auf und kommen erst nachs zum Vorschein. Am Morgen kann man im Sand die Spuren von Nagetieren, Kaninchen, Füchsen, Coyoten, Stachelschweinen und anderen Nachttieren finden. Eidechsen, Käfer und Vögel sind tagaktiv und können in den Pflanzenbereichen beobachtet werden. Einige wenige Tierarten wie eine Beutelmaus, zwei Eidechsenarten und ver-schiedene Insekten haben eine weisse Tarnfarbe entwickelt, die sie vor ihren Feinden schützt.

White Sands Missile Range

Die National Monument White Sands ist umgeben von der White Sands Missile Range (Raketenbasis), die zum ersten Mal nach dem Zweiten Weltkrieg be-nutzt wurde, um erbeutete deutsche Raketen zu testen. Die 4000 Quadratmeilen grosse Basis ist nach wie vor ein wichtiges Testge-biet für experimentelle Waffen und Weltraumtechnologie. Aus Sicherheitsgründen werden der Park sowie der Highway 70/82 zwischen dem Park und Las Cruces während Raketentests gesperrt. Solche Schliessungen finden etwa ein- bis zweimal wöchentlich statt und dauern gewöhnlich ein oder zwei Stunden. Der National Park Service und das Verteidigungsministerium bedanken sich für Ihre Kooperation und Geduld während dieser Schliessungen.

Fotografieren

Die schönsten Fotos entstehen morgens und abends, wenn durch veränderte Lichtbedingungen interessante Farben und Schatten entstehen. Dünen zu fotografieren kann sehr schwierig sein. Weisse Dünen erscheinen gewöhnlich grau, wenn Sie das Foto so belichten, wie es der Belichtungsmesser Ihrer Kamera vorschreibt. Wenn das Foto hauptsächlich Dünen zeigt, ist es ratsam, bei manueller Be-lichtung das Bild um ein oder zwei Stufen überzubelichten, um das ausser-gewöhnliche Weiss des Sandes besser herauszubringen. Wenn das zu fotografierende Objekt ein Mensch oder eine Pflanze ist, ist die Blende direkt auf das Objekt einzustellen und nicht auf die Umgebung. Ein polarisierender Filter ist von Vorteil, um Kontraste zu erhöhen.

Parkvorschriften

Es ist verboten, archäologische oder natürliche Objekte, Sand, Selenit-kristalle, Pflanzen oder Tiere zu entfernen bzw. zu stören. Bitte helfen Sie mit, den Sand sauber zu halten, indem Sie die Grill-plätze und Abfallbehälter benützen. Lagerfeuer sind verboten. Glasbehälter wie Flaschen und alle Arten von Bierfässen sind verboten.

Personen unter 21 Jahren ist es nicht gestattet, alkoholische Getränke zu besitzen oder zu konsumieren. Haustiere müssen an der Leine geführt werden, unter ständiger Aufsicht stehen bzw. festgehalten werden.

Geschwindigkeitsbegrenzungen sind angezeit und zwingend einzuhalten. Das Fahren oder Parken auf Dünen bzw. abseits der festgesetzen Parkplätze ist nicht gestattet. Verschleissen Sie Ihr Fahrzeug und sichern Sie Ihr Eigentum.

Sicherheit

Die natürliche Bedingungen in White Sands können gefährlich sein. Graben Sie keine Tunnel in de Sanddünen. Tunnels brechen leicht zusammen und die Gefahr, schnell zu ersticken, ist gross. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie die Dünen hinunterrutschen, dabei kann man sich leicht verletzen. Vermeiden Sie es, in der Nähe der Strasse von den Dünen zu rutschen. Es kann schnell passieren, dass man sich beim Wandern verirrt, vor allem während Sandstürmen. Wandern Sie nicht allein. Halten Sie mit Ihrem Wagen nicht mitten auf der Strasse. Fahren Sie von der Strase herunter auf einen der Parkplätze, bevor Sie anhalten. Fussgänger in den Picknickbereichen werden gebeten, auf den Autoverkehr zu achten. Seien Sie wachsam und achten Sie auf Ihre Kinder.

Picknicks

Picknickplätze befinden sich nahe dem Ende der Strasse. Alle Plätze haben Tische, Grillmöglichkeiten und Toiletten. Trinkwasser ist nur im Besucherzentrum erhältlich.

Camping

Im Park selbst gibt es keinen Campingplatz, jedoch sind im Umkreis von 35 Meilen oder weniger drei öffentliche Campingplätze, vorhanden. Ein einfacher Platz zum Campen steht im "Hinterland" zur Verfügung, hier gilt: "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst." Reservierungen sind also nicht erforderlich, jedoch müssen Sie sich im Besucherzentrum anmelden, wenn Sie diese Campmöglichkeit nutzen wollen.

White Sands National Monument ist ein Teil des National Park Sytems welches aus mehr als 350 Parks besteht, die wichtige Beispiele des natürlichen und kulturellen Erbes unseres Landes repräsentieren.

Allgemeine Information

Das White Sands National Monument liegt 15 Meilen südwestlich von Alamogordo, New Mexico am U.S. Highway 70/82. Für nähere Auskünfte schreiben Sie bitte an:

Superintendent,
White Sands Bational Monument,
P.O. Box 1086 Holloman A.F.B., NM 88330-1086
oder erkundigen Sie sich telefonisch unter der Nr. 505-479-6124. Der Park ist an keine öffentlichen Verkehrsmittel angebunden.


Did You Know?

Photo of kangaroo rat

Because there is virtually no fresh water within the White sands dunefield, animals that live in the dunes must get almost all their water solely from the food they eat. Desert animals have evolved many ways of conserving moisture. The kangaroo rat eats only dry seeds and never drinks water.